MS-Institut
ist selbst netzwerkfähig. Es findet also keine Synchronisation der Daten statt,
sondern alle Rechner greifen im Netz auf die selbe Datenbank zu. Dabei findet
eine Sperrung der Daten auf Datensatzebene statt. Das heißt: Wird auf einem
Rechner z.B. der Kunde mit der Kundennummer 125 geändert, kann dieser Kunde
nicht gleichzeitig auf einem anderen System bearbeitet werden. Alle anderen
Daten lassen sich aber bearbeiten.
Dabei ist die Einrichtung relativ einfach. Auf jedem System wird die Anwendung MS-Institut lokal
installiert. Anschließend kann der Datenpfad (Verzeichnis, in dem sich die
Datenbanken zu den eingerichteten Mandanten befinden) beliebig angepasst werden
und somit auch auf einen zentralen Server bzw. Netzwerkfestplatte (o.a.)
verweisen. Den Datenpfad der Anwendung können Sie dabei über die Mandantenübersicht
einstellen. Dort nutzen Sie dazu den fünften Button von links (Tooltip: Ändern Sie hier den Datenpfad zu Ihren Mandantendaten, oder die Pfade zu den Sicherungs- bzw. Archivdaten.).
Standardmäßig ist der Datenpfad von MS-Institut ein
Unterverzeichnis zum Installationspfad. Bei einer normalen Installation ist dies
das Verzeichnis: "C:\Programme\MS-Institut\daten". Sie können
nun den Datenpfad auch auf ein Verzeichnis auf einem NAS-Filer bzw. auf einen
Server legen. Ich empfehle hierzu aber Folgendes: An dem Rechner, an dem Sie die meiste
Zeit arbeiten und auch den Kundenverkehr abwickeln, lassen Sie den Datenpfad auf
die Standardeinstellung (also lokal auf dem PC) stehen. Dieses Verzeichnis geben
Sie im Netzwerk für den Zugriff von anderen Systemen aus frei. Beim zweiten PC verändern Sie dann den Datenpfad dieser
zweiten Installation auf den Pfad des ersten PC's.
So haben Sie
auf dem Hauptrechner die hohe lokale Verarbeitungsgeschwindigkeit, während die
Arbeit auf dem zweiten PC durch die Netzwerkverbindung etwas langsamer von
statten geht.